Devisenhandel mit dem richtigen Forex Broker – oder Aktienhandel?
Gerade in Zeiten der Finanzkrise suchen vielen Anleger nach Alternativen zur Aktie. Das ist nur zu gut zu verstehen, haben doch die Aktien an den Börsen seit Beginn des Abschwungs mehrere Billionen Euro an Wert verloren. Verlierer waren dabei fast ausnahmslos alle Anleger, die ihr Geld der Börse anvertraut hatten. Als Alternative könnte der internationale Devisenmarkt, kurz Forex, in Betracht kommen. Dieser könnte eine Möglichkeit darstellen, das Anlagerisiko zu streuen und künftige Verluste so wenigstens zu minimieren.

Im Gegensatz zur Börse ist der Devisenmarkt für jedermann, nämlich Forex, erst langsam im Kommen und als Anlagemöglichkeit weder allgemein bekannt noch als solche genutzt. Das hat nicht zuletzt historische Gründe. Bis vor nicht allzu langer Zeit war es Normalsterblichen gar nicht möglich am Devisenmarkt teilzunehmen. Dieses Privileg hatte ausschließlich Großbanken und einige ausgewählte Großkunden dieser Institute. Doch auch in diesem Bereich hat der Siegeszug des Internet die Dinge grundlegend verändert, und zwar zugunsten des kleinen Anlegers. Heute bieten zahlreiche Forex Broker ihre Dienste im Internet an, so dass jedermann schon mit kleinen Beträgen auf dem riesigen weltweiten Devisenmarkt mitmischen kann. Das Privileg der Banken ist gebrochen. Nicht zuletzt aus diesen Grund ist der Forex – Markt heute nicht nur der größte, sondern auch der aktivste Marktplatz auf dem Planeten.

Gerade weil es so einfach ist, von jedem internetfähigen Computer aus preiswert Forex – Daytrading zu betreiben, lohnt es sich Überlegungen anzustellen, ob man hier nicht eine zusätzliche Geldanlage neben dem Aktienmarkt zur Verfügung hat. Bisher gibt es nur sehr wenige Privatleute, die schon auf diesen Gedanken gekommen sind und die Forex aktiv zum Vermögensaufbau nutzen. Selbst für den Privatmann eher exotische Anlagen wie Gold und Energie sind da im Augenblick noch populärer als der Devisenhandel. Der Grund dafür könnte ganz einfach in Berührungsängsten liegen, da die meisten sich zwar mehr oder weniger mit Aktien auskennen und ein gewisses Verständnis für die Börse haben, jedoch nicht wissen, wie der Forex – Mark funktioniert. Dabei ist die Ähnlichkeit groß – beispielsweise werden auch bei Forex technische Analysen genau wie an der Börse verwandt, um den Kursverlauf zu erraten.

Ein Vorurteil gegenüber Forex ist wohl, dass das Risiko hier besonders hoch sei. Ob das den Tatsachen entspricht, scheint insbesondere im Hinblick auf die Finanzkrise und der riesigen Verluste an den Börsen sehr fraglich. Letztlich ist das Risiko hier auch nicht höher als anderswo, sofern man einige grundlegende Regeln beim Handel beherzigt. Dazu gehört unbedingt, schon vor dem ersten Trade Start,- und Stopp – Kurse festzulegen. Dank des technischen Fortschritts wird ein Handel beim Erreichen einer solchen Marke automatisch beendet. So behält man zwar die Gewinnchancen, minimiert jedoch das Verlustrisiko. Dank der so genannten Hebel nämlich kann man ein mehrfaches an Kapital einsetzen, als man tatsächlich zur Verfügung hat. Je nach Anbieter sind hier Hebel bis zum Faktor einhundert möglich.

Zudem kann man bei vielen Plattformen festlegen, dass man spätestens dann den Handel stoppt, sobald das vorhandene Kapital aufgebraucht ist. Ein solches Instrument ist im Aktienhandel unbekannt.

Quelle: Richard Maier
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